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Da standen wir nun. Es würde nicht so einfach sein, einen guten Rechtsanwalt zu finden und den müssten wir vermutlich auch fürstlich bezahlen. Spenden mussten her, aber wie? Wir entschlossen uns, es mit crowdfunding zu probieren. Als Belohnung für Spenden stellten wir ein persönliches Interview mit dem Nilpferd, ein Essen mit dem Nilpferd und diverse andere Sachen in Aussicht. Wir waren zwar nicht sicher, wie unser Nilpferd darauf reagieren würde, aber diese Suppe hatte es sich ja selbst eingebrockt. Gleichzeitig kontaktierte ich die große Zeitung, die alle lesen aber keiner gibt es zu. Ihr wisst schon, die, bei der man schon beim Anfassen das Gefühl hat, Blut fließt an den Händen herunter. Wir boten eine Exklusiv-Story an - natürlich für ein fürstliches Salär. Die Zeitung war erst völlig abgeneigt, aber als wir dann die Sache mit dem BND Ausweis erwähnten, waren sie Feuer und Flamme. Sie wollten sogar den Anwalt bezahlen, wenn sie die Story bekämen. Das war doch ein Wort! Wir nutzten also das gespendete Geld vom crowdfunding, um einen Anwalt zu bezahlen, der den Vertrag mit der Zeitung aufsetzte. Das war fast so teuer als hätten wir den Anwalt fürs Nilpferd selbst bezahlt. Aber die Zeitung ließ auch keinen Versuch aus, uns übers Ohr zu hauen! Schlussendlich hatten wir den Vertrag, zwei Anwälte aber kein Nilpferd. Das war immer noch verschwunden.
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Nilpferds Blog


